„Wo wir sind, bist du sicher“

Gemäß diesem Motto gibt es im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Meiningen, Wasungen, Schmalkalden, Zella-Mehlis, Brotterode-Trusetal und in Steinbach-Hallenberg so genannte Notinseln,

die Kindern im Notfall Zuflucht

bieten.

Informationen zum Projekt "Notinsel"
Ärger in der Schule?

Stress zu Hause?

Zoff mit Freunden?

Lügen über Dich im Internet?

Alles zuviel?

Braucht ein/e Freund/in Deine Hilfe?

HIER KANNST DU DICH MELDEN:

HILFE FÜR KIDS & TEENS
Haben Sie Fragen zum Kinderschutz oder wissen Sie nicht wie es weiter gehen soll?

Dann haben Sie hier die Möglichkeit, sich an den ASD beratend zu wenden oder an die Kinderschutzfachkraft, wenn es um die Gefährdung des Kindeswohls geht.

HILFE FÜR ELTERN
Im Netzwerk Kinderschutz/Frühe Hilfen setzen sich Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Institutionen (Schule, Kita, Frauenhaus, Polizei, Schwangerschaftsberatung, Erziehungsberatung uvm.) dafür ein, den Ausbau von familienfreundlichen Strukturen weiterzuentwickeln und den präventiven Kinderschutz sicherzustellen. Die Vernetzung erleichtert Eltern, das passende Angebot und die richtige Unterstützung für sich und ihre Kinder zu finden.

INFOS ZUM NETZWERK

LOGIN FÜR MITGLIEDER
In der Regel haben wir mit allen Trägern der Jugendhilfe eine Kooperations- vereinbarung nach §8a SGBVIII abgeschlossen und stellen Ihnen in diesem Zusammenhang auf dieser Seite die insoweit erfahrenen Fachkräfte nach §8a SGBVIII vor. Diese können Sie bei einer Abschätzung für eine mögliche Kindeswohlgefährdung mit hinzuziehen.

Als Leitfaden finden Sie hier auch den Ablauf einer möglichen Kindeswohl- gefährdung.

HILFE FÜR FACHKRÄFTE

Willkommen beim Netzwerk Kinderschutz / Frühe Hilfen

Rückblick in Bildern: Das war der Kinderschutz-Fachtag 2026 am 9. September 2026 in Meiningen

Volles Haus, wichtige Impulse: Das Netzwerk Kinderschutz / Frühe Hilfen des Landkreises Schmalkalden-Meiningen nahm zum Kinderschutz-Fachtag 2026 die Themen Radikalisierung und Extremismus in den Blick.

Unter dem Leitthema „Im Käfig der Ideologien – Kinderschutz im Spannungsfeld von Radikalisierung und Extremismus“ konnten rund 200 Gäste im rappelvollen Saal des Landratsamtes Meiningen begrüßt werden.

Nach den Grußworten von Sandra Paula, Sachbearbeiterin Kinderschutz im Landratsamt, und der 1. Beigeordneten Susanne Reich ging es direkt mitten ins Thema: Der rund 15-minütige Film „Radikal“ der Hessischen Landesregierung zeigte eindrucksvoll Ausschnitte aus der Lebenswelt junger Menschen im Spannungsfeld von Alltag und Radikalisierung.

Anschließend starteten Kristina Blaas und Sina Şimşek-Karaschewitz vom IZDR mit ihrem Impulsvortrag „Zwischen Weltanschauung und Kindeswohl – Herausforderungen für Fachkräfte im Umgang mit ideologisch geprägten Familiensystemen“ und gaben wichtige fachliche Anknüpfungspunkte für den weiteren Austausch. Frau Pohl von der Zentralen Beratungsstelle für Weltanschauungsprobleme referierte anschließend zum Thema „Aufwachsen in der Filterblase – Wenn Weltanschauungen Kindheit prägen“.

Und der Nachmittag war ebenso vielfältig wie praxisnah: In verschiedenen Workshops ging es unter anderem um Demokratie im digitalen Zeitalter, die Zeichensprache der extremen Rechten sowie Kommunikationsstrategien im Umgang mit vermutlich radikalisierten Jugendlichen. Dabei konnten die Teilnehmenden einzelne Aspekte vertiefen und Erfahrungen austauschen.

Ein spannender und intensiver Fachtag mit vielen Hilfestellungen zu einer zentralen Frage: Wie können Kinder und Jugendliche gestärkt werden, Radikalisierung frühzeitig erkennen und wie können ihnen sichere Räume für eine selbstbestimmte Entwicklung geboten werden?

Eindrücke vom Fachtag gibt es hier:

Starkes Netzwerk für Kinder und Jugendliche: Erstes Sozialraumtreffen in Zella-Mehlis ein voller Erfolg

Am 1. Juli kamen zahlreiche Akteure der Kinder- und Jugendhilfe sowie angrenzender Institutionen zum ersten Sozialraumtreffen in Zella-Mehlis zusammen. Zentrales Ziel der Veranstaltung war das gegenseitige Kennenlernen und die enge Vernetzung der Akteure vor Ort, um den Kinderschutz in der Region zu stärken und die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Ein breites Bündnis für den Kinderschutz

Organisiert wurde das Treffen von der Unterarbeitsgruppe Kinderschutz des Netzwerks Kinderschutz Frühe Hilfen  des Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Wie wichtig das Thema in der Region genommen wird, zeigte die breite Resonanz der geladenen Gäste. Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem:

  • Vertreter von Schulen und Kindertagesstätten sowie der integrativen Kindertagesstätte „Sommerau“
  • Erziehungsberatungs und Suchtberatungsstelle
  • schulzahnärztliche und der schulärztliche Dienst
  • Kinder- und Jugendpsychotherapeuten
  • Polizei
  • Stadtverwaltung Steinbach-Hallenberg
  • Ambulante Hilfen der freien Kinder- und Jugendhilfe
  • Kinder- und Jugendfreizeitreff Zella-Mehlis
  • Kinder- und Jugendschutzdienst laut:stark
  • Frauenhaus
  • Allgemeiner Sozialer Dienst des Landkreises

Aufgaben und Zuständigkeiten transparent machen

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Treffens lag darauf, Transparenz über die jeweiligen Aufgabenbereiche der Akteure zu schaffen.  Die Hauptakteure der Kinderschutzarbeit – der Allgemeine Soziale Dienst (ASD), der Kinder- und Jugendschutzdienst „lautstark“ sowie das  Koordinationsteam des Kinderschutzes im Landkreis – stellten in einer gemeinsamen Präsentation ihre konkreten Aufgaben, Arbeitsweisen und Zuständigkeiten vor.

Um auch über das Sozialraumtreffen hinaus einen Mehrwert für die Zusammenarbeit im Netzwerk zu erhalten, erstellte zudem jeder Beteiligte einen detaillierten Steckbrief der eigenen Institution. Diese Steckbriefe dienen künftig als praktischer Wegweiser für die schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme im Alltag.

Praxisnah: „Stolpersteine im Kinderschutz“ im Visier

Neben dem Kennenlernen ging es auch direkt an die fachliche Arbeit. In mehreren kleinen Gruppen setzten sich die Fachkräfte an verschiedenen Thementischen intensiv mit den sogenannten „Stolpersteinen im Kinderschutz“ auseinander. Dabei wurden bestehende Herausforderungen, Kommunikationsbarrieren oder Schnittstellenprobleme im Kinderschutzalltag offen diskutiert und erste gemeinsame Lösungsansätze entwickelt.

Ein funktionierender Kinderschutz lebt vom schnellen, reibungslosen Austausch und dem Wissen, wer der richtige Ansprechpartner ist. Der interdisziplinäre Austausch an den Thementischen zeigte, wie wertvoll der direkte Blick über den eigenen Tellerrand ist.

Ein herzlicher Dank an die Gastgeber

Als idealer Veranstaltungsort erwies sich die gemütliche, angrenzende Scheune des Kinder- und Jugendfreizeittreffs in Zella-Mehlis. Das Team des Freizeittreffs unterstützte dabei nicht nur als herzlicher Gastgeber, sondern leistete auch bei der gesamten Vorbereitung und Organisation des Treffens eine großartige Unterstützung. Dank dieses Engagements wurde das erste Sozialraumtreffen zu einem wichtigen Meilenstein für den präventiven Kinderschutz in Zella-Mehlis.


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